Am Gasthaus „Jägerhaus“ unterquert man die verkehrsreiche Bundesstraße durch eine Fußgängerunterführung. In unmittelbarer Nähe davon, wo der Weg Nr. 50, der steile landwirtschaftliche Fahrweg zum Alpsee-Skizirkus bergauf führt, zweigt nach links ein neuer Fußweg ab, der oberhalb der Bundesstraße durch Gebüsch und kleine Waldungen verläuft. Am Rande einer Viehweide, unmittelbar am Hangfuß, geht der Weg ohne wesentliche Steigungen weiter, führt dann zu einem kleinen Übergang, der den vom Ratholzer Tobel herfließenden Wildbach überbrückt. Der Fußweg verläuft danach in einem leichten Bogen durch eine flache Mulde von wo er, schräg zum Hang, mäßig steil bergauf führt und ein die dritte Kehre des Stadtwaldweges einmündet.
Auf diesem kiesigen Alp- und Forstweg geht man etwa 100 m bis zur zweiten Kehre bergab. von dort führt der Fußweg von einer natürlichen Geländerampe aus, weiter am steilen Berghang entlang. Er geht hinab zu einer Waldung mit zwei Tobeln, deren untere Ausläufe auf Rampen in kleinen Bögen überquert werden. Etwas ansteigend führt der Fußweg über steile Viehweiden zu einem weiteren Wäldchen, danach leicht bergab, über die flacheren Weideflächen – oberhalb des Gehöftes Alger – zu einem Bachdurchlass, wo er in den beraufführenden landwirtschaftlichen Fahrweg einmündet.
Auf diesem Weg kann man, bergab gehend, nach etwa 100 m zur Bushaltestelle „Hintersee“ beim Gehöft Alger gelangen.
Gehzeit vom Gasthof „Jägerhaus“ in Ratholz bis zu dem genannten Fahrweg etwa 20-25 Minuten.
Vom Bachdurchlass oberhalb des Gehöftes Alger geht man auf dem bergwärts führenden schmalen Fahrweg weiter. Oberhalb einer Geröllsperre durchquert dieser Weg in einem Bogen den flachen Bachlauf. Unweit davon beginnt, nach einigen Treppenstufen, ein Waldpfad, der mäßig steil am oberen Rand der Bachmulde durch den lichten Bergwald hinaufführt. Nach etwa 200 m schwenkt der Waldpfad schräg zum Hang ab, wird etwas flacher und quert in seinem weiteren Verlauf einen Tobel in einer bergseitigen Kehre. Über einige Stufen erreicht man danach eine Lichtung. Man steigt bis zur deren oberen Ende weiter bergauf. Dort schwenkt der Weg wiederum etwas ab und durchquert in bergseitigen Bögen drei weitere Tobel. Nach dem letzen Tobel gelangt man auf eine kleine Anhöhe mit einem Haus. Der Fußweg fährt in einem talseitigen Bogen unterhalb davon um dieses Anwesen herum und mündet dann in den Zufahrtsweg zu diesem Haus ein. Auf dem fast ebenen Fahrweg weiter gehend erreicht man – im letzen Teilstück etwas ansteigend – den öffentlichen Weg zum Ortsteil Gschwend.
Gehzeit vom Gehöft Alger bis hierher etwa 30 Minuten.
Auf dem Fahrweg in Richtung Gschwend, der bis zur Kapelle nur noch geringfügig ansteigt, geht man weiter. Von diesem Wegteil hat man einen besonders schönen Blick auf den tief im Tal liegenden Großen Alpsee und sein Umland.
Ab Gschwend geht man eine kurze Strecke – am Schullandheim vorbei – auf der Fahrstraße bergab , die in einem Bogen den Wildbach des Gschwender Tobel überquert.
Kurz danach zweigt talwärts ein schmaler, steiler Fußpfad ab, der hinab zu einem reizvollen Wasserfall führt. Nach Querung eines steilen Waldstückes geht man am Einödhof „Rück“ vorbei und erreicht am oberen Ortsende von Rieder wider die öffentliche Fahrstraße. Diese Variante ist zwar etwas anspruchsvoller und steiler, dafür aber weitgehend ohne Fahrzeugverkehr.
Nach Überquerung des Gschwender Tobel-Baches auf der Fahrstraße erreicht man den großen privaten Parkplatz am Landhaus Roth. Gehzeit bis hierher etwa weitere 10-15 Minuten.
Vom privaten Parkplatz (gegen Gebühr) des Anwesens „Roth“ geht man auf der öffentlichen Fahrstraße ständig leicht bergab zur etwa 700 m entfernten Ortschaft Rieder.
Unweit davon mündet links (talseitig) die beschriebene Wegvariante Wasserfall-Weg – Einödhof „Rück“ in die Fahrstraße ein.
Statt auf der ständig bergabführenden Fahrstraße, der steilen Gefällstrecke, durch Rieder nach Bühl zu gehen, wird der Weiterweg nach Bühl über den „Ergelweg“ empfohlen.
Etwa 100 m vom oberen Ortsende in Rieder entfernt zweigt zwischen zwei Anwesen der „Ergelweg“ nach links – also talwärts – ab.
Ein Fußweg, von dem man schöne Ausblicke hat, führt nördlich der Wohnhäuser von Rieder über einen Geländerücken leicht bergab. Man steigt dabei über Steinstufen in zwei Kehren weiter bergab, geht an der talseitigen Gebäudeseite eines Wohnhauses entlang und erreicht einen bewaldeten, felsigen Geländerücken. Der Fußweg führt durch den lichten Wald in zwei weiteren Kehren mäßig steil hinab und quert einen Hang unterhalb einer hohen Betonmauer. Den Bachlauf unterhalb dieser Hochwassersperre überquert man auf einem Steg. Danach zieht sich der Fußweg oberhalb der Häuser von Bühl am Hang entlang. Kurz darauf ereicht man die öffentliche Straße, die von Rieder nach Bühl führt.
Gehzeit vom Parkplatz Roth bis hierher etwa 25-30 Minuten.
Auf der Straße durch Bühl weiter leicht bergabgehend, ereicht man bald darauf die Bundesstraße mit der Bushaltestelle. Nach der Straßenunterführung geht man den Weg an der Kirche – die „Kirchsteige“ – weiter bergab und gelangt in wenigen Minuten an den großen Parkplatz bei der Gästeinformation Bühl.
Ein Teil des Rundwanderweges wurde mit 2 Bauabschnitten (BA 1 Hauser-Strandbad bis Alpseewies und BA 2 Alpseewies bis Trieblings) aus Mitteln der Europäischen Union gefördert.