St.Nikolaus
Die katholische Stadtpfarrkirche verdankt ihr jetziges Aussehen einem Umbau in den Jahren 1907/08. Eine Pfarrkirche gab es allem Anschein nach schon in der Romanik, fiel jedoch in den Jahren mehreren Bränden zum Opfer. Aus der Zeit nach dem letzten Brand 1704, stammt ein Teil der Inneneinrichtung und der Zwiebelturm der Kirche.
Die Kirche heute besteht aus einem neubarocken Kirchenraum (1907/08) mit Barockaltären und Kanzel aus dem Jahr 1707. Besonders sehenswert sind die Muttergottesstatue (um 1470) aus der Memminger Ivo-Strigel-Werkstatt und Statuen des Hl. Sebastian und des Hl. Rochus von Jakob Maurus (ca. 1520 in Kempten entstanden).
Auf die 1990 durchgeführte Kirchenrenovierung, folgte 1991 auch eine große Glockensanierung . Dabei konnte das bestehende Geläute von vier historischen Glocken gesichert und um drei neue Glocken ergänzt werden. 2005 wurde die Kirche außerdem durch eine neue Orgel bereichert.
Die Ölbergkapelle nördlich der Pfarrkirche entstand um 1760. Aus der Erbauerzeit stammt noch das barocke Gitter und ein Epitaph an der Außenseite.
St.Josef
Die Klosterkirche des Kapuzinerordens wurde rund 1652 erbaut, dank der Bemühungen des Grafen Hugo zu Königsegg-Rothenfels, der es geschafft hatte die Kapuziner nach Immenstadt zu holen.
1903 wurde die Kirche vergrößert und umgebaut. Neuerungen waren unter anderem eine gewölbte Holzdecke, die Zwiebelhaube des Turms und die neubarocke Form der Fassade.
Nach dem Verlassen der letzten Kapuziner 1980, wurde das Kloster abgerissen und durch das Immenstädter Pfarrzentrum ersetzt.
Auch wenn im Laufe der Jahre viele Veränderungen an der Kirche vorgenommen wurden, sind ihr trotzdem die Attribute einer Kapuzinerkirche erhalten geblieben.
Ein ausführlicher Kirchenführer liegt am Schriftenstand der Kirche auf.
Bilder und weiterführende Informationen zu finden Sie hier:
- Katholische Kirche
- Evangelische Kirche
Weitere Sakralbauten:
- St. Maria Stern, Kloster der Franziskanerinnen: Errichtet vom Augsburger Orden St. Maria Stern 1909/10 beherbergt das Kloster heute nicht nur ein Wohngebäude für die Glaubensschwestern, sondern auch eine Realschule und Landschulheim.
- Katholische Wallfahrtskirche Maria Loreto: Nach dem Vorbild des "Casa Santa" (Geburtshaus Marias) wurde diese Wallfahrtskirche 1666 in Bühl am Alpsee gebaut.
- Kath. Pfarrkirche St. Otmar in Rauhenzell. Hochbarocke Ausstattung mit drei prächtigen Altären und freigelegter Kassettendecke. Einer der schönsten Dorfkirchen im Allgäu.
- Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul in Eckarts. Spätgotischer Kirchenbau mit Rautengewölbe im Chor und Freskenresten um 1450.
- Kath. Pfarrkirche St. Mauritius in Stein. Spätgotischer Kirchenbau mit barocker Ausstattung, Totenschild und Grabmal für Ritter Hans Johann von Laubenberg. Taufstein von 1475.
- Kath. Pfarrkirche St. Oswald in Knottenried. Mittelalterliche Dorfkirche mit barocker Ausstattung. Bemerkenswertes gotisches Sarkamentshaus in der linken Chorwand.
- Kath. Pfarrkirche St. Blasius in Diepolz. Ausstattung in sog. "Schreinergotik". Erwähnenswert sind der Taufstein von 1490 und die Statue des Hl. Blasius und der Hl. Magdalena.
- Kath. Pfarrkirche St. Otmar in Akams mit Deckengemälde von Xaver Mayr, welches das Dorf Akams Mitte des 19. Jhr. zeigt. Erhalten sind auch zwei seltene Tragstangen-Figuren.




