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Samstag, den 19 Mai 2012
00:00 Uhr
Samstag, den 19 Mai 2012
08:00 Uhr
Sonntag, den 20 Mai 2012
11:00 Uhr
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Museum Hofmühle
Die Rodfuhr – mit Gütern und Salz über die Pässe
5. Mai bis 30. September 2012
Mittwoch bis Sonntag 14 -17 Uhr
Was heute europaweit tätige Logistikunternehmen auf gut ausgebauten Straßen- und Schienennetzen leisten, war vom hohen Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert hinein die Aufgabe der Säumer und Roder.
Das Wort „Rod“ (auch Rott genannt) entstammt dem Lateinischen (=rota) und bedeutet soviel wie Wechsel, Kreislauf. Im deutschsprachigen Raum verstand man darunter das abschnittsweise Verfrachten von Waren. Säumer und Fuhrleute übernahmen es dabei, gegen einen bestimmten Tarif die Frachtgüter über eine gewisse Wegstrecke zu sogenannten Rodstationen zu bringen, wo diese von anderen übernommen und zur nächsten Niederlage gebracht wurden.
Zur Erinnerung an dieses, rund 700 Jahre existierende Transportwesen zeigt der Heimatverein Immenstadt e.V. die Sonderausstellung.
Begleitveranstaltungen
Internationaler Museumstag unter dem Motto „Welt im Wandel - Museen im Wandel“
Sonntag, 20.05., ab 14 Uhr
Führung durch die Ausstellung „Die Rodfuhr – mit Gütern und Salz über die Pässe“ durch den Ausstellungsmacher Siegbert Eckel, Mitarbeiter des Stadtarchivs Immenstadt.
Samstagvormittag, 16. Juni 2012
Ankunft eines historischen Frachtwagens in der Salzstrasse Immenstadt
Schüler des Gymnasiums Sonthofen setzen sich ebenfalls mit diesem Thema auseinander und zeigen in der Salzstraße in Immenstadt, wie man sich die Ankunft eines Frachtwagens vor dem ehemaligen Gröd- oder Salzstadel in Immenstadt vorzustellen hat. Unterstützt werden sie dabei von Aktiven des Salzrodvereins aus Simmerberg mit ihrem Frachtzug. Interessierte Zuschauer sind dazu herzlich eingeladen.
Allgäuer Bergbauernmuseum

Wildwuchs — Allgäuer Kräuter im Wandel der Zeit
08. April bis 04. November, täglich von 10—18 Uhr
Das Allgäuer Kräuterwissen zu sammeln und den Respekt und die Wertschätzung der Wildkräuter zu fördern, ist das Ziel der Ausstellung. Sie macht die Bedeutung und den Wandel der Kräuter sichtbar, spannt den Bogen von der Vergangenheit bis zur Gegenwart und wirft einen Blick in die Zukunft. Wildheit in der Darstellung, interaktive Stationen und praktische Alltagsanwendungen prägen ihre Umsetzung. „Bartl“, der Tannenbart, führt die Jüngsten unterhaltsam durch den „Wildwuchs“.
Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Allgäuer Kräuterland Vereins und des Allgäuer Bergbauernmuseums. Sie wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).


