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Samstag, den 19 Mai 2012
00:00 Uhr
Samstag, den 19 Mai 2012
08:00 Uhr
Sonntag, den 20 Mai 2012
11:00 Uhr
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Naturpark Nagelfluhkette

Naturpark Nagelfluhkette

 

Grenzenlose Vielfalt

 

Wo die Alpen beginnen, der Bodensee nah ist und ein besonderes Gestein die Landschaft prägt, liegt der Naturpark Nagelfluhkette. An der Schnittstelle zwischen Allgäu und Bregenzer Wald hat sich über viele Jahrhunderte hinweg eine großartige Kulturlandschaft entwickelt, die von artenreichen Alpweiden, imposanten Berggipfeln, wilden Schluchten und malerischen Orten geprägt ist. Im Jahr  2008 hat das Gebiet die begehrte auszeichnung Naturpark erhalten.


Wanderungen auf dem Kammweg der Kette gehören wegen ihrer atemberaubenden Aussicht auf das Allgäuer Hügelland einerseits und auf den Allgäuer Hauptkamm andererseits zu den beliebtesten Wanderungen im Oberallgäu. In geologischer Hinsicht ist die Nagelfluhkette aufgrund der erdzeitlichen Entstehungsgeschichte ihres Konglomeratgesteins Nagelfluh äußerst interessant. Auf dem Stuiben angelangt, wartet einer der schönsten Aussichtspunkte des Allgäus. An einer Panoramaplatte lassen sich hunderte Gipfel der Umgebung bis ins Lechtal und die Schweiz erkennen. Der Abstieg erfolgt dann über die Alpe Gund (Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit) und das Steigbachtal (ca. 2 Std. vom Stuiben). 

 

Wandertipp: Mittag-Steineberg-Stuiben


Rundwanderung mit Abkürzungsmöglichkeit durch die Mittagbahn. Mittelschwere Bergwanderung für trittsichere und schwindelfreie Wanderer. Auch für Familien mit größeren Kindern geeignet. Die Tour bietet grandiose Ausblicke in die Allgäuer Bergwelt.

Den Aufstieg von 700 Höhenmetern zum Mittag (zu Fuß ca. 2 Std. ab Friedhof Immenstadt) erleichtert uns die Mittagbahn . Am Mittaggipfel immer der Beschilderung Steineberg-Stuiben folgen. Über das Bärenköpfle (1463 m, hier wurde der letzte Allgäuer Bär erlegt) gelangen wir nach ca. 1 Std. auf den Gipfel des Steineberges. Dort ist zur Abkürzung auf den Gipfelaufbau eine 18 m lange Leiter angebracht. Vom Steineberg bis zum Stuiben geht es teilweise auf ausgesetzten Pfaden über den Felsgrat. Hier ist Schwindelfreiheit und Trittsicherheit gefragt. Auf dem Stuiben angelangt, wartet einer der schönsten Aussichtspunkte des Allgäus. An einer Panoramaplatte lassen sich hunderte Gipfel der Umgebung bis ins Lechtal und die Schweiz erkennen. Der Abstieg erfolgt dann über die Alpe Gund (Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit) und das Steigbachtal (ca. 2 Std. vom Stuiben).

Gesamtdauer der Tour: Ca. 5-6 Std.
Als anspruchsvolle Alternative bietet sich die Überschreitung der Nagelfluhkette vom Mittag zum Hochgrat an. Diese Tour dauert ca. 6-8 Std. und erfordert Kondition. Sie können jeweils mit der Mittagbahn bzw. der Hochgratbahn die An- und Abstiege verkürzen.