Luftkurort Bühl am Alpsee
Bis 1971 gehörten zur politischen Gemeinde Bühl die Siedlungen rund um den Großen Alpsee: Alpseewies, Hochreute, Trieblings, Reuter, Ratholz, Hintersee, Rieder, Sange, Gschwend, Hub, See und Zaumberg.
Erstmals 1277 urkundlich erwähnt wurde Bühl im Zusammenhang mit Ritter Heinrich von Bihel, der als Maier des Weingartener Klosterhofes Zaumberg genannt wurde.
Die jetzigen Gotteshäuser in Bühl, St. Stephan und die Loretokapelle, gehen auf das Geschlecht Königsegg-Rothenfels zurück. Es war Graf Leopold Wilhelm (1666 -1694) der seinen Vater Graf Hugo (1622 -1666) nach einer Italienreise, bei einer Bootsfahrt auf dem Großen Alpsee, auf die vergleichbare Lage von Bühl mit Loreto bei Ancona aufmerksam gemacht hat. Beide beschlossen, an Stelle der alten Kirche, eine Kapelle zu Ehren von Maria zu Loreto und daneben eine neue Stephanskirche zu bauen. Noch heute sind die Samstage im Mai Wallfahrtstage, wozu immer noch Gruppen mit Fußwallfahrern kommen.
Mit der 1666 einsetzenden Wallfahrt, kamen die ersten Touristen nach Bühl. Heute ist der Ort am Großen Alpsee der meist besuchte Tourismusort der Ferienregion Immenstadt. Die Gäste finden viel Raum für Wassersport und Freizeitspaß, aber auch Ruhe und Entspannung. Aktiv Segeln und Surfen oder gemütlich mit dem nachgebauten Lastensegler Santa Maria Loreto über den Alpsee schippern, jeder nach Lust und Laune. Im Winter ist der zugefrorene See ein Paradies für Eisläufer, - scater, -segler und -surfer.
In Bühl finden sich genügend Einkehrmöglichkeiten vom ***Hotel über den gediegenen Gasthof bis zum Seecafé.
Im Juli 2011 erfolgte die Teileröffnung des AlpSeeHauses (Naturparkzentrum).



