Gästeinformation
Unsere Gästeinformation finden Sie einerseits in Immenstadt im Schloss am Marienplatz und in Bühl im AlpSeeHaus.
Gästeinformation im Schloss
Marienplatz 12
87509 Immenstadt
Tel.: 08323/998877
info(at)immenstadt.de
www.immenstadt.de
Gästeinformation im AlpSeeHaus
Bühl a. Alpsee, Seestr. 10
87509 Immenstadt
Tel.: 08323/998877
info(at)immenstadt.de
www.immenstadt.de
Stadtgeschichte
Erstmal erwähnt wurde die Pfarrei "Imendorf" 1275. Erst am 22. Juli 1360 wurde "Ymendorff" durch Heinrich Graf zu Montfort-Tettnang zur Stadt erhoben. Der Bau einer Stadtmauer konnte beginnen.
1604/20 wurde am Marktplatz ein Steingebäude errichtet, welches mit dem Amtshaus von 1550 zu einem Schloss vereinigt wurde. Das Schloss ist heute noch zu sehen und wurde 2011 erneut umgebaut. Durch eingie Baumaßnahmen wollte man dem ursprünglichen Stand möglichst nahe kommen.
Das Rathaus war zunächst ein Privathaus, das 1753 aufgekauft und umgebaut wurde. Bis zum heutigen Zustand erfolgten im Laufe der Jahre weitere Umbauten.
Die Mariensäule auf dem Marktplatz wurde 1773 errichtet. 1948 wurde diese Säule erneuert und der Platz wie wir ihn heute kennen in "Marienplatz" umgetauft. Die Neugestaltung des Marienplatzes mit Brunnen (1989) und des Klosterplatzes samt anstoßenden Straßen und Gassen folgte rund 30 Jahre später.
Durch einige Großbrände (1679, 1756, 1844, 1945) und die Hochwasserkatastrophen (1873, 1948, 1999) wurden viele Häuser zerstört und einige Leben genommen. Auch die Pestepidemie und die Besetzung durch die französischen oder amerikanische Truppen sowie die Luftangriffe während des Zweiten Weltkriegs forderten Kraft und Ausdauer der Bürger heraus. Um Hochwasserschäden weitest gehend zu vermeiden, werden seit 2000 Hochwasserschutzmaßnahmen des Freistaats Bayern an der Iller von Altmummen bis zum Seifener Becken durchgeführt.
Auch im Wirtschaftssektor hat sich einiges getan:
Der Anschluss an die Bahnlinie Kempten-Lindau ermöglichte eine gute Verkehrsanbindung und neue Transportwege. Die Grundsteinlegung der Mechanischen Bindfadenfabrik 1855 (wurden 1920 zur Hanfwerke Füssen-Immenstadt AG) bedeutet Aufschwung. 1946 folgte die Gründung der "Kunert Strumpf- und Trikotagenfabrik GmbH, Immenstadt" (1947 Aufnahme der Produktion in Immenstadt). Bis heute sind die Kunert Strumpfwaren überall bekannt. Die Ansiedlung eines Werkes der "Riedel-Motorenwerke" (Bau von Motorrädern) in Immenstadt nieder und auch für die Freizeitgestaltung und die Touristen wurde etwas getan: 1949 wurde ein durchgehender Schwebelift auf den Gipfel des Mittag anstelle des bisherigen Teilschwebelifts Hochried gebaut - Alpe Mittag.
Erst 1972 kam die Gemeindegebietsreform: Akams, Bühl am Alpsee, Diepolz, Eckarts, Rauhenzell und Stein im Allgäu wurden eingemeindet.
Zur 600-Jahrfeier der Stadterhebung wurde die Städtepartnerschaft mit Lillebonne/Frankreich geschlossen, der 25 Jahre später die Partnerschaft zu Wellington/Großbritannien folgte. Auch heute gibt es Austauschfahrten in diese Orte und Schüleraustausch mit den Schulen vor Ort. Der Ausbau des Schulzentrums und die Weiterentwicklung der einzelnen Schulen ist seit vielen Jahren ein wichtiger Punkt auf der Immenstädter Tagesordnung.
Bis heute entstehen Pläne zum Ausbau und Wachstum der Schulen. Auch die Stadtspange wurde ausgebaut und attraktiver gemacht. Der Bau einiger Kreisverkehre rundete die Veränderungen in der Stadt ab.
Immenstadt heute
Immenstadt zeichnet sich durch seinen besonderen Charme aus. Trotz der ländlichen Lage bietet städtischen Flair. Zum einen findet sich rund um Immenstadt viel Natur und Bergwelt - selbst im Stadtgebiet gibt es den Auwald mit kleinem See oder den Steigbach mit seinen Gumpen. Trotzdem siedeln hier größere Konzerne und Firmen oder Geschäfte in verschiedenster Größe an.
Es gibt ein ausgewogenes Angebot an Einrichtungen: Ein Gymnasium, Realschulen für Jungen und Mädchen, eine Mittel- und Grundschule und diverse Kindergärten. Für die Sportler gibt es ein Hallenbad oder im Sommer das Freibad mit See und Schwimmbecken.
Der schöne Stadtkern von Immenstadt ist bereichert durch Brunnen, Plätze mit Sitzbänken oder Straßencafés und farbenfrohe Bepflanzungen:
Angefangen mit dem Marienplatz samt Mariensäule und Brunnen, der in den Klostergarten übergeht. Hier befinden sich Einkehrmöglichkeiten, Läden und Bänke. Auch der Klostergarten mit seinen Hecken und Büschen bietet mehrere Sitzgelegenheiten, um zu verweilen und dem Plätschern des Brunnen zu lauschen.
Der Klosterplatz lockt mit der Fassade der Kirche St. Josef. Ziegen und Hirtenjunge aus Metall umranden den Steinbrunnen.
Über die Hofgartenstraße mit vielen Fachgeschäften und Cafés gelangt man zur Hofgarten-Stadthalle. In der Hofgartenanlage sind neben dem Pavillion und einem kleinen Spielplatz auch mehrere Slack-Lines gespannt, um das Gleichgewicht der Spaziergänger zu testen.
Der Bräuhausplatz schließlich wird umrahmt von Geschäften. Setzen Sie sich auf eine der Bänke und vielleicht ist Ihr Banknachbar ein metallener Geselle mit Bierkrug in der Hand.
Von dort zurück zum Marienplatz passieren Sie den Landwehrplatz. Ein Wasserspiel ist in den umgeleiteten Steigbach integriert, der nur wenige Meter weiter unter der Oberfläche verschwindet. Zusätzlich schmücken drei Kühe (die vorderste mit Kranzschmuck) den Platz.



